Bürgschafts-
und Darlehens-
Genossenschaft




                                                     
 



Beispiel aus der Praxis unserer Geschäftsstelle

Beispiel

H. Muster (Name geändert) hatte 1995 die eigene Firma für Heizungs- und Rohrmontagen gegründet. In den ersten Jahren war die Auftragslage sehr gut und der Betrieb arbeitete mit Erfolg. Muster weitete das Geschäft aus und stellte mehrere Mitarbeiter ein. Es folgte ein Auftragseinbruch. Muster konnte die Fixkosten nicht rasch genug abbauen und geriet in die Schulden, die sein Unternehmen gefährdeten. Muster konnte einen Teil der Schulden wieder abtragen. Die Altlasten und die während der Wintermonate schwache Auftragslage erschweren aber die Gesundung des Betriebs. Muster befindet sich in einem chronischen Liquiditätsengpass. Deshalb bat er die Bü-Da um Hilfe.

Dank einem minutiös ausgearbeiteten Liquiditätsplan, Zahlungsvereinbarungen mit den Gläubigern und schliesslich durch die übernahme einer Bürgschaft durch die Bü-Da gewährte die Bank Muster einen Betriebskredit, der ihm den für die Weiterführung seines Gewerbebetriebs notwendigen finanziellen Spielraum gewährt.

Was hat H. Muster falsch gemacht?

Er weitete seinen Betrieb zu schnell aus und stellte zu früh zu viele Mitarbeiter ein. Aufgrund des anfänglichen Erfolgs übersah er, dass hohe Fixkosten eine Bedrohung für seinen Kleinbetrieb sind.

Was hat H. Muster aus dieser Erfahrung gelernt?

Er muss seine Auftragslage über einen längeren Zeitraum beurteilen und nicht aufgrund eines einzigen guten Geschäftsjahres. Betriebliche überkapazitäten müssen vermieden werden. Eine genaue Kostenkontrolle ist sehr wichtig.